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Weltuntergangsszenario

Weltuntergang durch einen „roten Riesen“

Sonne Weltuntergang

Leitet die Sonne das Ende der Erde ein
Foto: Rashevskyi Viacheslav | Shutterstock

Der rote Riese – Weltuntergangsszenario Sonnenausdehnung

Die Sonne ist mehr als vier Milliarden Jahre alt. Ähnlich alt ist auch unsere Erde, auf der seit jeher nur wegen ihrer Nähe zur Sonne flüssiges Wasser verfügbar ist. Die Sonne ist für unseren Planeten ein Lebensspender. Aber genauso leicht kann sie das Leben wieder nehmen. Kann das einen Weltuntergang auslösen?

Lesezeit: 3 Minuten

Das Weltuntergangsszenario Sonnenausdehnung: Die Erde brennt. Lava fließt überall. Am Himmel steht ein feuerroter Ball, der irgendwann die Sonne gewesen ist. Himmelblau gibt es nicht mehr. Auf der Erdoberfläche herrschen 700 bis 1000 Grad Celsius. Auch Wasser gibt es nicht. Genauso wenig gibt es noch Leben. Das Wort Sonnenuntergang hat eine neue Bedeutung erhalten, denn im wahrsten Sinne des Wortes geht die Sonne unter. Ihr Leben neigt sich dem Ende zu.

Die Sonne ist kein Planet, sondern ein Stern. Daher hat auch sie ein Ablaufdatum. Aber wie es sich für einen Stern gehört, „dreht“ die Sonne nochmal so richtig auf, bevor sie verschwindet. Nur wird sich an diese letzten Atemzüge niemand mehr erinnern können, denn eine Supernova am Lebensende der Sonne würde das Leben auf der Erde vernichten, weit bevor die Sonne ihren endgültigen Untergang vollzieht. Nach diesem finalen Sonnenuntergang ist die Wärmequelle der Erde Geschichte. Es ist dunkel und kalt. Die Welt ist erfroren.

Die wissenschaftlichen Hintergründe

Die Sonne hat ein Leben von rund zehn Milliarden Jahren. Wie jeder Stern ist sie eine Kugel in Gasform. Kernfusionen halten sie zusammen. Wenn sich das Brennmaterial eines Sterns allerdings dem Ende zuneigt, dann bläht er sich auf und fällt wieder in sich zusammen. Eine Supernova entsteht. Für einen Stern ist das ein spektakuläres Ende, das ihn kurz vor dem Ende noch einmal zum Riesen macht.

Zu wenig Sicherheitsabstand

Für die Erde wäre diese Entwicklung – wenn die Sonne sie durchläuft – fatal, denn als roter Riese würde die Sonne noch heftiger strahlen, als sie es bislang tut. Die Erde und die Sonne trennen etwa 150 Millionen Kilometer. Ein „Sicherheitsabstand“, der dafür sorgt, dass die Sonnenstrahlung das Leben auf dem blauen Planeten nicht verbrennt. Sobald die Sonne allerdings zum roten Riesen wird, reicht die Entfernung nicht mehr aus, um lebensfreundliche Bedingungen zu bieten.

Noch sind Milliarden Jahre Zeit

Dass dieser Prozess in etwa 5,5 Milliarden Jahren stattfinden wird, ist wissenschaftlich belegt. Die Sonne erhöhte ihre Strahlungsenergie permanent. Und würde mit ihrem Sterben sämtliches Leben auf der Erde auslöschen.

Wenn die Menschheit bis dahin keine „Ausweichquartiere“ gefunden hat, ist sie dem Untergang geweiht. Zunächst würde sie sich vermutlich nach unter die Erde und in die Meere zurückziehen, aber wegen der permanent zunehmende Hitze wäre das nur eine Übergangslösung. Auf dem Höhepunkt des Prozesses wird die aufgeblähte Sonne die Erdumlaufbahn erreichen. Die Erde würde sich dann von ihrer Umlaufbahn zurückziehen und in etwa auf der Höhe des Mars landen.

Minus 200 Grad Celsius

Dort fehlt ihr dann jede Energieversorgung und sie würde sich zu einem sauerstofflosen Eisplaneten mit Oberflächentemperaturen von Minus 200 Grad Celsius entwickeln. Dieses Szenario wird sicher eintreffen. Wenn sich das Leben auf der Erde vorher nicht bereits auf andere Weise vernichtet, werden es spätestens diese Ereignisse beenden. Noch weit vor der Sonnenausdehnung könnte das Leben auf der Erde aber auch der Supernova anderer Sterne zum Opfer fallen.

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