Monday Morning Coffee
➊ Google-Strafe für Interstitials ➋ Blogger-Bashing beim ZDF ➌ Radweg-Diskussion

Warum das ZDF keine schleichwerbenden Blogger mag, ob man Radwege wirklich benutzen muss und wie Google schon wieder durch das werbende Netz randaliert.

mmc

„Blogwatch“ heißt jetzt „Morning Coffee“, sonst ändert sich erstmal nichts: Ich sitze hier weiterhin mit meiner #tasskaff 1.0 und grabe mich durch meinen Pocket-Account, um euch mit dem heißen Scheiß zu versorgen.

Google diskriminiert Interstitials

Google betätigt sich einmal mehr als Sittenwächter des Internets. Nachdem der größte Linkverkäufer der Welt uns jahrelange erklärt hat, wie böse das Verkaufen von Links ist, widmet man sich der werbenden Konkurrenz jetzt auf einem anderen Feld. Werbung, die den Seiteninhalt überlagert, soll künftig sanktioniert werden.

Die Quellen etc. könnt Ihr bei Sistrix/SEO.at nachlesen.

Blogger-Bashing bei ZDF

Das ZDF ist einmal quer durch die Szene der Schminkblogger geschlichen und hat ein paar „Mäuschen“ gefunden, die fame-geil genug waren, ihre unüberlegten Gedanken in die Kamera zu sprechen. Der Betrag sollte wohl ein „Skandälchen“ produzieren.

Dass der laue Beitrag nicht so richtig abgehoben ist, liegt wohl daran, dass die Macher das Internet und die junge Zielgruppe nicht so richtig verstanden haben. Der Beitrag hat eigentlich keinen Adressaten. Der ZDF-Kern (alte Leute) interessiert sich für den ganzen Schminkblog-Bums nicht und die Jugend guckt kein ZDF. Dumm, ja? Hättet Ihr vorher wissen können.

Reaktionen: Patrick von Blogg.de hat sich etwas ausführlicher dazu ausgelassen. Dafür hatte ihn dann sogar die W&V lieb. Bei Merve gibt es auch noch ein bisschen Meinung dazu zu lesen. Saschar erklärt Euch, warum Schleichwerbung vor allem Bloggern schadet.

Wann muss man Radwege benutzen?

Horst hat sich diesem Thema gewidmet. Was ich aus eigener Erfahrung beitragen kann: Nicht alles, was wie ein Radweg aussieht, ist auch einer. Hier in Wannsee wurden bspw. fast alle Schilder demontiert, weil die Radwege nicht den Anforderungen entsprechen. Damit sind sie keine Radwege mehr und es besteht keine Benutzungspflicht.

Generell sind Radfahrer auf der Straße am sichersten. Dort werden sie gesehen. In Ländern, wo viele Radfahrer auf der Straße sind, gibt es die wenigsten Fahrrad-Unfälle. Die meisten schweren Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern entstehen dadurch, dass Autofahrer abbiegen und den Radweg übersehen. Das ist auch der Grund, warum ich die Benutzung von Radwegen zu vermeiden versuche. Wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin, fahre ich zwischen 30 und 40 km/h. Damit bin ich auf der Straße deutlich besser aufgehoben als auf Radwegen, wo alle 100 Meter jemand seine Autotür aufreißt, ein Hirni ohne Schulterblick abbiegt oder meine radelnden Kollegen die Fahrtrichtung des Radwegs ignorieren.

Sebastian Fiebiger: Und Dein Kaffee schon kalt? Mach Dir einen Neuen und schreib mir Deine Meinung! Direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Das funktioniert übrigens auch ganz ohne lästige Anmeldung.

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