Bloggen vs. Geld – Was ist Bloggen wert?

Bloggen

Bloggen (Foto: Artisticco LLC | iStock | Thinkstock)

Martin stellt im Rahmen des Webmasterfridays jeden Donnerstag eine Frage, die dann von vielen Bloggern beantwortet und Freitag veröffentlicht wird.

Diese Woche geht es darum, was Bloggen eigentlich wert ist. Ein spannendes Thema, das ich unbedingt mit meinen Antworten versorgen muss:

Wer regelmäßig bloggt, weiß, wie viel Arbeit das macht. Heute geht es um die Frage, was diese Arbeit eigentlich wert ist und ob oder wie man sie vergütet bekommt. Denkt ihr überhaupt darüber nach? Oder ist das Bloggen für Euch eine typische “Freizeitbeschäftigung“, bei der man nichts erwartet und sowieso bereit ist, am Ende draufzuzahlen?

Das kommt ganz darauf, wo ich blogge. In meinem privaten Blog denke ich über die Relation zwischen investierter Zeit und monetärem Rückfluss nicht so intensiv nach wie ich das bei den Blogs unserer Onlinemagazine tue. Trotzdem spielt das Geld Verdienen immer ein Rolle. Allein vom Bloggen leben zu können, ist so ein Traum, den ich wohl auch in 10 Jahren noch verfolgen werde.

In der Regel hat das, was man schreibt, ja einen Nutzen, oder? Wie schätzt ihr Eure Blogarbeit ein?

Die meisten meiner Blogposts sind eher kurz und stellen meinen Lesern spannende Dinge vor, die man im Netz oder im Offline-Leben entdecken kann. Das bietet gewissermaßen schon einen Nutzen, weil mein Blog eine Filterfunktion übernimmt. Das funktioniert allerdings nur für Menschen, die ähnlich ticken wie ich.

Meine längeren Postings sind eher Meinungen. Da kann man sich über den Nutzen trefflich streiten. Ich denke, Meinungsbildung ist auch ein Nutzen. Meine Stammleser mögen es, meine 2 Cent zu aktuellen Themen zu lesen. Das bestätigen mir die Nachfragen, wenn ich ein Thema mal nicht mit meiner Meinung versehe.

Und wenn es einen Wert hat, wie kann man den bemessen? Kann man überhaupt diesen “Mehrwert” in Euro und Cent beziffern?

Den Wert meiner Arbeit möchte ich nicht in Geld bemessen. Das würde mich nicht motivieren. Die Interaktion mit den Usern ist mir wichtiger. Das verdiente Geld ist eine Honorierung meiner Arbeit, aber nicht ihr Wert.

Und wenn ihr davon eine Vorstellung habt – zum Beispiel, weil ihr vergleichbare Jobs gemacht habt, für die ein Stundenlohn gezahlt wurde -, versucht ihr dann, diesen Betrag mit dem Blog zu erwirtschaften? Kann man das überhaupt sinnvoll aufrechnen, oder ist man schnell frustriert, weil man merkt, dass sich das Bloggen monetär überhaupt nicht lohnt?

Am Anfang sollte man da überhaupt nicht nachrechnen. Das frustriert nur. Wer nur bloggt, um Geld zu verdienen, wird damit eh kaum glücklich.

Ich habe inzwischen für mich ganz grobe Kennzahlen entwickelt, die mir helfen, die finanzielle Effektivität von Postings zu überprüfen. Aber die orientieren sich nicht an einem Stundenlohn. Wenn man seit Jahren bloggt, stammt ein Großteil der Einnahmen aus dem bestehenden Content. Die Rückflüsse aus der aktuellen Arbeit lassen zu kaum seriös kalkulieren.

via Webmasterfriday

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